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PlastXnow kompakt Die Kurzmeldungen der Woche – KW 2

Verantwortliche:r Redakteur:in: Melanie Ehrhardt 3 min Lesedauer

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Dieses Mal: Albis gründet Joint Venture in Indien, Plastics Europe ernennt Rob Ingram zum Präsidenten und BASF nimmt den Steamcracker in Zhanjiang in Betrieb.

PlastXnow kompakt: Die Kurzmeldungen der Woche(Bild:  Canva)
PlastXnow kompakt: Die Kurzmeldungen der Woche
(Bild: Canva)

Das neue Jahr hat noch gar nicht richtig angefangen, da steht auch schon die erste Veranstaltung in den Startlöchern: Vom 20. bis 22. Januar 2026 wird Luzern zum Treffpunkt für alle, die mit Kunststoff arbeiten. Auf die Besucher und Besucherinnen der Swiss Plastics Expo 2026 warten Inspiration entlang der ganzen Wertschöpfungskette, Fachwissen zu aktuellen Themen wie Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Netzwerken. Wittmann demonstriert anhand von zwei Exponaten, wie sich hohe Anforderungen an die Präzision und Reproduzierbarkeit effizient und wirtschaftlich umsetzen lassen.

Und was war außerdem in der zweiten Kalenderwoche wichtig? Das erfahren Sie in unseren Kurzmeldungen der Woche.

Albis gründet Joint Venture in Indien

Albis baut seine internationale Präsenz weiter aus und gründet gemeinsam mit der in Mumbai ansässigen Sukhesh Group ein Joint Venture in Indien. Die neue Gesellschaft Albis Sukhesh India Pvt. Ltd. mit Sitz in Mumbai soll zu einem der führenden Distributeure für technische Kunststoffe im indischen Markt entwickelt werden.

„Die Gründung dieses Joint Ventures ist für Albis ein bedeutender Meilenstein unserer globalen Wachstumsstrategie“, sagt CEO Horst Klink. Indien wachse dynamisch und gewinne wirtschaftlich wie geopolitisch weiter an Bedeutung. „Mit der Sukhesh Group haben wir einen erfahrenen Partner an unserer Seite, der über eine beeindruckende landesweite Logistikstruktur mit zahlreichen Lagerstandorten verfügt“, so Klink weiter.

Die Sukhesh Group, ein inhabergeführtes Familienunternehmen, betreut mit neun Lagerstandorten und mehr als 1.000 Kunden seit über drei Jahrzehnten erfolgreich den indischen Markt für Standardpolymere. Mit dem Joint Venture erweitert das Unternehmen sein Portfolio in Richtung technischer Kunststoffe und stärkt seine Position als ganzheitlicher Distributionspartner.

Plastics Europe: Rob Ingram ist neuer Präsident

Rob Ingram, CEO von Ineos Olefins & Polymers Europe und neuer Präsident von Plasitcs Europe (Bild:  Ineos)
Rob Ingram, CEO von Ineos Olefins & Polymers Europe und neuer Präsident von Plasitcs Europe
(Bild: Ineos)

Seit dem 1. Januar 2026 ist Rob Ingram ist neuer Präsident von Plastics Europe. Das gab der paneuropäische Kunststoffverband der Kunststoffhersteller Anfang der Woche bekannt. Ingram folgt auf Benny Mermans, Vice President Sustainability bei Chevron Phillips Chemical.

„Benny war während seiner beeindruckenden, mehr als 30-jährigen Karriere eine treibende Kraft für unsere Branche, und wir sind ihm für seine Führungsqualitäten und sein Engagement zutiefst dankbar. Gleichzeitig bin ich zuversichtlich, dass Rob auf dem soliden Fundament seiner Vorgänger aufbauen wird“, erklärte Virginia Janssens, Geschäftsführerin von Plastics Europe.

Ingram ist seit mehr als drei Jahrzehnten in der Chemie- und Kunststoffbranche tätig und hatte verschiedene leitende Positionen im kaufmännischen und exekutiven Bereich in verschiedenen multinationalen Unternehmen inne, bevor er 2018 CEO von Ineos Olefins & Polymers Europe wurde.

„Vor zwei Jahren haben wir eine klare Vision für ein nachhaltiges Kunststoffsystem in Europa festgelegt. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern, Industriepartnern und allen Interessengruppen an der Verwirklichung unserer gemeinsamen Vision zu arbeiten“, so Ingram. 

BASF nimmt Steamcracker in Zhanjiang in Betrieb

BASF hat an ihrem neu errichteten Verbundstandort in Zhanjiang in Südchina den Steamcracker termingerecht in Betrieb genommen. Es ist der erste Cracker weltweit, der zum Betrieb seiner Hauptkompressoren (E‑Drives) Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen verwendet. 

„Dieser wichtige Meilenstein an unserem Verbundstandort in Zhanjiang stärkt die diversifizierten Wertschöpfungsketten der BASF in China erheblich und ermöglicht es uns, Kunden aus vielen Branchen zu unterstützen“, sagt Dr. Stephan Kothrade, Mitglied des Vorstands der BASF SE und Chief Technology Officer.

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Zhanjiang wird der weltweit drittgrößte Verbundstandort der BASF nach Ludwigshafen und Antwerpen sein. Dessen Produkte versorgen überwiegend Kunden im chinesischen Markt, dem laut Aussage des deutschen Chemiekonzerns größten und am schnellsten wachsenden Chemiemarkt der Welt.

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